des Thurgauischen Organistenverbandes (ThOV)

1. Zweck und Aufgabe

Der Verband, dessen Organisation durch diese Statuten gemäss den Bestimmungen von Art. 60 ZGB geregelt wird, besteht unter dem Namen Thurgaufischer Organistenverband (ThOV). Er ist Mitglied des Reformierten Kirchenmmusikerverbandes der deutschsprachigen Schweiz und entsendet Delegierte an dessen Versammlungen.

Der Verband stellt sich zur Aufgabe:

  1. Musikalische und liturgische Förderung der Organistinnen und Organisten durch Veranstaltung von Kursen (mit der Möglichkeit zum Erwerb des Thurgauischen Organistenausweises), Diskussionen und Orgelreisen.
  2. Wahrung der Interessen der Organisten und Organistinnen
  3. Förderung der Solidarität unter den Mitgliedern
  4. Verbindung zu anderen Organistenverbänden

2. Mitgliedschaft

Der Verband umfasst

  1. Aktivmitglieder:
    im Amte stehende Organistinnen und Organisten sowie Freunde der Orgelmusik, welche die Bestrebungen des Verbandes unterstützen
  2. Kollektivmitglieder:
    Kirchgemeinden, welche den Verband unterstützen möchten
  3. Ehrenmitglieder:
    vom Jahresbeitrag befreite treue Mitglieder, die sich durch besondere Verdienste im Verband ausgezeichnet haben

Alle Mitglieder sind zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Verbandes berechtigt und haben bei den Verhandlungen Stimmrecht. Austrittsbegehren sind dem Vorstand schriftlich einzureichen. Austretende Mitglieder leisten noch den Beitrag f? das laufende Kalenderjahr.

3. Mitgliederbeiträge

Im Mitgliederbeitrag, der jeweils an der Jahresversammlung festgesetzt wird, ist das Abonnement f? die Zeitschrift ?Musik und Gottesdienst" inbegriffen.

4. Verwaltung

  1. Die Organe des Verbandes sind
     
    1. die Jahresversammlung
    2. der Vorstand
       
  2. Die ordentliche Jahresversammlung, zu der drei Wochen vorher eingeladen werden muss, findet in der Regel im Frühjahr statt. Ihre Aufgaben sind:
     
    1. Abnahme von Jahresbericht und Jahresrechnung
    2. Festsetzung des Jahresbeitrages
    3. Behandlung von Anträgen des Vorstandes und einzelner Mitglieder. Anträge von Mitgliedern müssen spätestens 14 Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich eingereicht werden
    4. Wahl des Präsidenten/der Präsidentin, der übrigen Vorstandsmitglieder, der Rechnungsrevisoren und der Delegierten
       
  3. Jede ordnungsgemässe Jahresversammlung ist beschlussfähig. Wahlen und Beschlüsse erfordern das absolute Mehr.
     
  4. Die Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen. Ein Drittel der anwesenden Mitglieder kann eine geheime Abstimmung verlangen.
     
  5. Der Vorstand kann jederzeit eine ausserordentliche Jahresversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn zwei Drittel der Mitglieder dies verlangen.
     
  6. Der Vorstand besteht aus 6 Mitgliedern. Es sind dies:
    - Präsident/Präsidentin
    - Vizepräsident/in
    - Aktuar/in
    - Kassier/in
    - 2 Beisitzer/innen
    Mit Ausnahme des Präsidiums konstituiert sich der Vorstand selbst. Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er besorgt die laufenden Geschäfte und vertritt den Verband nach aussen.
     
  7. Die Vorstandsmitglieder sind vom Jahresbeitrag befreit und erhalten eine Reisekostenentschädigung und ein Sitzungsgeld.

5. Revision und Auflösung

  1. Die Revision der Statuten kann durch Zweidrittelmehrheit an einer ordentlichen oder ausserordentlichen Jahresversammlung beschlossen werden.
     
  2. Für die Auflösung des Verbandes ist Zweidrittelmehrheit aller Mitglieder des Verbandes erforderlich.
     
  3. Das im Falle einer Auflösung des Verbandes verbleibende Vermögen und Inventar geht an den Evangelischen Kirchenrat des Kantons Thurgau zur ausschliesslichen Verwendung im Sinne von Art. 1 dieser Statuten.
     
  4. Für vom Verband rechtskräftig eingegangene Verpflichtungen haftet allein das Vereinsvermögen. Jeder persönliche Haftbarkeit der Mitglieder ist ausgeschlossen.

Diese Statuten wurden heute von der Jahresversammlung revidiert und genehmigt. Sie ersetzen diejenigen vom 8. Mai 1971.

Für den Thurgauischen Organistenverband

Diessenhofen, 25. Februar 1995

Die Präsidentin
Ursula Leeuwerik

Der Aktuar
Hans Stettler